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Archiv 2015

 
17.11.2015

Der Adventkranz - eine Erfindung der Diakonie.

Der Adventkranz 2015 wird als Hoffnungsträger an Partner des Diakoniewerkes überreicht.

GALLNEUKIRCHEN. Es waren die Straßenkinder des beginnenden Industriezeitalters, denen der Pädagoge, Evangelische Theologe und Begründer der Evangelischen Diakonie Johann Hinrich Wichern, damit die Zeit bis Weihnachten verkürzen wollte. Jeden Tag im Advent wurde an einem großen Wagenrad eine Kerze entzündet.


1839 entstand so im ersten Haus der Diakonie der erste Adventkranz. Ab 1851 wurde der Überlieferung nach der Holzreif erstmals mit grünen Tannenreisig geschmückt. Aus dieser Tradition hat sich der heutige Adventkranz entwickelt. Vom Adventkranz geblieben sind bis heute die vier großen Kerzen für die Adventsonntage. Ebenso geblieben ist bis heute die Not benachteiligter Menschen.


Wie damals unterstützt die Diakonie auch heute Menschen in schwierigen Lebenssituationen: Bei Krankheit und in sozialer Not und auf der Flucht; sie stärkt Menschen mit Behinderung, begleitet in Pflege und Alter, investiert in die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen.
Mehr als 3500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich jeden Tag für andere ein. Das Diakoniewerk ist Hoffnungsträger für Menschen im Alter, mit Behinderung, für Kinder, für Menschen auf der Flucht und Familien in Not.


Ein Zeichen für Solidarität und Hoffnung setzt das Diakoniewerk in diesem Jahr mit dem Aufstellen eines drei Meter großen Wichern-Adventkranzes in Linz beim Schlossmuseum und am Martin Luther Platz an der Linzer Landstraße und in Salzburg im Hof der Erzabtei St. Peter.

„Johann Hinrich Wichern verstand Diakonie als Antwort Gottes auf die sozialen Notlagen von Menschen. Mit dem Adventkranz und seiner strahlenden Lichterkrone schuf er ein aussagekräftiges Symbol für die Bedeutung der Adventzeit aber auch diakonischen Handelns. Wo in der Nachfolge von Jesus Christus der Nächstenliebe Raum gegeben wird, kommt Licht und Hoffnung in das Leben von Menschen. Der Adventkranz ist Hoffnungsträger für all jene, die Hoffnung schenken, suchen und finden - heute sichtbar in der Gastfreundschaft und im Engagement für Menschen auf der Flucht“, so Rektorin Mag.a Christa Schrauf.

Der Adventkranz ist Symbol und Hoffnungsträger geworden für Menschen, die Begleitung und Hilfe brauchen. Hoffnungsträger sind wir alle und als Zeichen dafür überreichen wir auch heuer wieder Original Wichern Adventkränze mit 26 Kerzen an Partnerinnen und Partner des Diakoniewerks.


Wir laden Sie herzlichst zum Entzünden der ersten Kerze ein.
Samstag 28. November, 17 Uhr, Schlossmuseum Linz in Anwesenheit von LH Dr. Josef Pühringer und Rektorin Mag.a Christa Schrauf (im Rahmen der Eröffnung der OÖ Krippenausstellung)
In Salzburg findet um 16 Uhr in der Erzabtei St. Peter eine Vesper statt, im Anschluss daran wird „das erste Licht leuchten“.

 

Bilder:
Adventkranz_2015quer.jpg; Diakoniewerk/Abdruck honorarfrei
Bildtext: Der Adventkranz 2015 wird als Hoffnungsträger an Partner des Diakoniewerkes überreicht.

Adventkranz_ErwinDoppler.jpg;  Erwin Doppler/Abdruck honorarfrei
Bildtext: Der Wichern Adventkranz für den öffentlichen Raum

Rückfragen:
Mag.a MBA Daniela Scharer
Kommunikation & PR
Diakoniewerk (Zentrale)
Telefon 07235 63 251 128
Mobil 0664 220 16 25
d.scharer@diakoniewerk.at
www.diakoniewerk.at/presse


Der Adventkranz 2015 wird als Hoffnungsträger an Partner des Diakoniewerkes überreicht. Der Wichern Adventkranz für den öffentlichen Raum