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Archiv 2014

 
10.03.2014

Mit Demenz im Alltag umgehen lernen

Apothekerin und Kundin

Im Alltag haben viele Berufsgruppen mit betagten, oft verwirrten Menschen zu tun. Viele MitarbeiterInnen sind damit aber überfordert und wissen nicht, wie sie mit dementiell erkrankten Menschen umgehen können. Um diese Unsicherheiten abzubauen und die MitarbeiterInnen für die Erkrankung zu sensibilisieren, startete die Demenzberatung im Diakoniewerk Salzburg gemeinsam mit Apothekerin Mag. Almut Neugebauer eine Fortbildung für MitarbeiterInnen in den Apotheken Salzburgs und dem bayrischen Grenzgebiet. „ApothekerInnen sind nicht nur aufgrund des arzneimittelbezogenen Wissens, sondern auch wegen des Vertrauens der Bevölkerung als Anlaufstelle für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen bestens geeignet“, erklärt Mag. Neugebauer.

Beim ersten Fortbildungstermin im Februar lud Gerontopsychologe Dr. Alexander Aschenbrenner zum gemeinsamen Gespräch. Alle TeilnehmerInnen konnten bereits erlebte Situationen reflektieren, Verantwortlichkeiten besprechen und eigene Ängste abbauen. Besonders hervorgehoben wurde, wie wichtig es ist, Vertrauen zu schaffen, Lösungen anzubieten und sich im hektischen Berufsalltag Zeit für Menschen mit Demenz zu nehmen. Im nächsten Modul steht das grenzübergreifende Versorgungs- und Hilfsangebot diverser Einrichtung im Mittelpunkt. „Die Vernetzung mit anderen Einrichtungen oder Selbsthilfegruppen wird auch in den Apotheken immer wichtiger“, weiß Mag. Neugebauer.

Im Bild: Mag. Almut Neugebauer mit einer Kundin.


Apothekerin und Kundin