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Archiv 2014

 
01.11.2014

Der Adventkranz war zuerst für die armen Kinder da

Original Wichern Adventkranz mit 4 großen und 21 kleinen Kerzen für die Tage im Advent.

GALLNEUKIRCHEN. Es waren diese Straßenkinder des beginnenden Industriezeitalters, denen der Pädagoge und Evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern damit die Zeit bis Weihnachten verkürzen wollte. Jeden Tag im Advent wurde an einem großen Wagenrad eine Kerze entzündet. Denn ein Gefühl für Zeit, für Vorfreude und Zuversicht kannten sie nicht. 1839 entstand so der erste mit Tannenreisig geschmückte Adventkranz.

Vom Adventkranz geblieben sind bis heute die vier großen Kerzen für die Adventsonntage. Ebenso geblieben ist bis heute die Not benachteiligter Menschen.

Wie damals unterstützt die Diakonie auch heute Menschen in schwierigen Lebenssituationen: Bei Krankheit und in sozialer Not und auf der Flucht; sie stärkt Menschen mit Behinderung, begleitet in Pflege und Alter, investiert in die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen.

Rund 3.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich jeden Tag für andere ein. Das Diakoniewerk ist Hoffnungsträger für Menschen im Alter, mit Behinderung, für Kinder, für Flüchtlinge und Familien in Not.

Hoffnung suchen und finden, geben und nehmen, zutrauen und ermöglichen.
Das alles macht Hoffnung. Denn Hoffnungsträger sind wir alle und als Zeichen dafür überreichen wir auch heuer wieder Original Wichern Adventkränze an Partnerinnen und Partner des Diakoniewerks und stellen drei Meter große Adventkränze im öffentlichen Raum auf.


Original Wichern Adventkranz mit 4 großen und 21 kleinen Kerzen für die Tage im Advent.